Sehenswürdigkeiten Kössern

Jagdhaus Kössern

Um 1709 beauftragte der Oberhofjägermeister am Hofe August des Starken, Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, den Bau des Jagdhauses Kössern im Stil eines barocken Herrenhauses. Heute gilt es als barockes Kleinod im Muldental. Der Architekt des Prachtbaus war niemand Geringerer als Matthäus Daniel Pöppelmann, dessen be-rühmtestes Werk der Dresdner Zwinger ist.
Der Festsaal des Jagdhauses bietet eine hervorragende Akustik und ein stilvolles Ambiente, in dem regelmäßig Konzerte und literarisch-musikalische Programme veranstaltet wer-den.
www.jagdhaus-koessern.de

 

Rittergut Kössern

Zwischen 800 – 900 n. Chr. ließen sich Slawen in Kössern nieder und errichteten die erste Burganlage.
Das Rittergut Kössern bie-tet seit dem 14. Jahrhundert einen herrlichen Blick über die Muldelandschaft. Im ehemaligen Kuhstall des Guts wurden zwei größere Veranstaltungsräume ausgebaut, in denen neben Seminaren und kleinen Tagungen auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Lesungen stattfinden. www.rittergut.org

 

Historische Altstadt Grimma

Grimma ist die Perle des Muldentals. Wenn die Fahrgastschiffe an der Hängebrücke ablegen, kommt Urlaubsstimmung auf. Am Ufer des Flusses ragen herrschaftliche Jugendstil-Villen, reich verzierte Renaissance- und Barockgebäude wie aus dem Märchenbuch heraus. Grimmas bestens erhaltener Stadtkern ist eine Schatztruhe beein-druckender Architektur. Hier glänzen 450 Einzeldenkmäler in der Altstadt, darunter das Kreismuseum, das Schloss Grimma, die ehe-malige Fürsten- und Landesschule, die mittelalterlichen Wohntür-me oder das imposante Rathaus. www.grimma.de

 

Klostern Nimbschen

Heute können Besucher die frühere Pracht des Klosters Marien-thron in Nimbschen nur erahnen. Von der Ruine des Zisterziense-rinnenklosters sind noch drei Wände erhalten. Besondere Berühmt-heit erlangte es durch Katharina von Bora, die dort vor ihrer Ehe mit Martin Luther lebte. Nach der Lektüre der ersten Schrif-ten Luthers, die offene Kritik am Klosterleben der damaligen Zeit übten, entschloss sie sich 1523, mit acht anderen Nonnen aus dem Kloster zu fliehen, zu dem sie nicht mehr zurückkehren sollte. www.schloesserland-sach-sen.de/de/schloesser_burgen_gaerten/kloester/kloster_nimbschen/

 

Museum Göschenhaus

Inmitten eines herrlichen, parkähnlichen Gartens befindet sich Deutschlands einziges Verlegermuseum, das Museum Göschenhaus. 1795 erwarb Georg Joachim Göschen diesen Sommersitz, der fortan zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern und Freunden wurde. Heute dient das Museum zugleich als Gedenkstätte für den sozial-kritischen Schriftsteller Johann Gottfried Seume. Er war für Göschen in der Grimmaer Druckerei als Korrektor tätig und galt als enger Freund der Familie. www.goeschenhaus.de

 

„Dorf der Sinne“ Höfgen

Umgeben von der eindrucksvollen Flusslandschaft der Mulde liegt Höfgen inmitten des Sächsischen Burgen- und Heidelands. Unweit von Leipzig wurde es einst aus sieben Bauerngehöften gegründet. Heute zählt das über 730 Jahre alte Dorf gerade einmal 80 Ein-wohner. Das Dorf der Sinne ist geprägt vom landschaftlichen Liebreiz der Region, einer einzigartigen Flora und Fauna sowie zahlreichen kulturellen Erlebnismöglichkeiten. Das Erleben mit allen Sinnen steht dabei besonders im Fokus der Entdeckungsreise durch den Ort.
www.sachsensdoerfer.de/unsere-dorfer/hofgen/

 

Künstlerhaus Schaddelmühle

Südlich von Grimma, im Dorf Schaddel, befindet sich seit 1525 eine alte Wassermühle. Einst gehörte die Schaddelmühle zum Klos-ter Nimbschen. Im Laufe der Jahre wechselte sie die Besitzer. 1974 wurde sie vom „Kollegium Bildender Künstler Schaddelmühle“ im baufälligen Zustand übernommen. Heute finden in der gut aus-gestatteten Werkstatt Workshops für Künstlerinnen und Künstler, Arbeitstage mit Schulklassen, Keramikkurse für Kinder und Feri-enangebote statt. www.schaddelmuehle.org

 

Wilhelm Ostwald Park

Am Ortsrand von Großbothen liegt das Anwesen Wilhelm Ostwald Park, ein zeitgeschichtliches Juwel, das dem Chemiker und Nobel-preisträger Wilhelm Ostwald als Wohn- und Wirkungsstätte diente. Heute vereint es das Museum Grimma-Großbothen und ein Tagungs-zentrum. Im Museum im »Haus Energie« können Besucher die origi-nal erhaltene Bibliothek mit ca. 14.000 Titeln und eine einzig-artige Sammlung selbstgebauter wissenschaftlicher Geräte und Ar-beitsinstrumente, 4.000 Gemälde und Studienblätter sowie Objekte zur Farbenlehre des Universalgelehrten Ostwald besichtigen. www.wilhelm-ostwald-park.de

 

Obstland, Plantagen- und Keltereibesichtigungen

Eingebettet in die landschaftliche Schönheit des Muldentales, der Dahlener Heide und der Leipziger Tieflandbucht befinden sich moderne und weitläufig angelegte Obstplantagen, deren Produkte weit über die Landesgrenze hinaus begehrt sind. Günstige klima-tische Bedingungen sowie fruchtbare Lößlehmböden begünstigen den Obstanbau seit Jahrhunderten. Unter dem Namen „Sachsenobst“ wer-den die Früchte und Produkte von Kern- und Steinobst sowie Bee-renobst erfolgreich vermarktet. Das Obstland, die „natürliche Lunge“ im sächsischen Burgen- und Heideland, zieht Jahr für Jahr tausende Besucher in seinen Bann. Geschichtsträchtige Burgen, Schlösser, Kirchen und idyllische Kleinstädte sorgen für eine unvergessene Reise in Vergangenheit und Gegenwart. www.obstland.de

 

Bad Lausick und Freizeitbad „Riff“

Seit 1820 die Heilquellen Bad Lausicks entdeckt wurden, entwi-ckelte sich die Stadt zu einem traditionsreichen Heilbad und Kurort. Angenehmes Klima, ausgedehnte Wälder inmitten einer reizvollen Hügellandschaft, vielfältige Sehenswürdigkeiten und schließlich das größte sächsische Erlebnisbad, das „Riff“, laden zu jeder Jahreszeit Kurgäste und Besucher ein. www.freizeitbad-riff.de

 

Schloss Colditz, Alliierten-Kriegsgefangenenlager

Das herrschaftliche Renaissance-Schloss erlangte im Zweiten Weltkrieg durch das Buch „The Colditz Story“ und dem gleichnami-gen Film traurige Berühmtheit. Damals diente es als Internie-rungslager für hochrangige Offiziere der Westalliierten. Zu den berühmtesten ehemaligen Insassen des „Oflag (Offizierslager) IV C“ zählen der Neffe Winston Churchills und der Neffe des engli-schen Königs George VI. Das „Fluchtmuseum“ im Schloss Colditz befasst sich eingehend mit dieser Geschichte und den ca. 300 do-kumentierten Ausbruchversuchen.
www.schloesserland-sachsen.de/de/schloesser_burgen_gaerten/schloesser/schloss_colditz/

 

Sächsisches Burgenland

Charakteristisch für diese Region im Städtedreieck Chemnitz-Dresden-Leipzig ist die überdurchschnittliche Dichte an pracht-vollen Burgen, Schlössern und Herrenhäusern inmitten einer ein-zigartigen Natur- und Flusslandschaft. Besucher können sich auf traditionelles Handwerk und abwechslungsreiche Museen und Gale-rien entlang der Mulde freuen. saechsischesburgenland.leipzig.travel

 

Leipzig, Freizeitpark Belantis

BELANTIS ist der größte Vergnügungspark in den neuen Bundesländern. Große wie kleine Besucher können in sechs hochinteressan-ten und abenteuerlichen Themenwelten verschiedener Länder der Welt eintauchen. Neben den Fahrattraktionen hat der Park eine abwechslungsreiche Gastronomie, Live-Unterhaltung und jede Menge Spielspaß zu bieten. www.belantis.de

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