Guttau/ Wartha – Das Dorf im Biosphärenreservat

Slawische Siedler erschlossen die heutige Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft bereits um das Jahr 600 n. Chr. und tauften sie auf den Namen „Lausitz“, was so viel bedeutet wie Sumpfland. Ab Beginn des 18. Jahrhunderts entwickelte sich hier eine leistungsfähige Teichwirtschaft, die auch heute noch betrieben wird. Jährlich feiert die Region das Abfischen im Herbst mit den „Lausitzer Fischwochen“, bei denen Besucher traditionelle Feste erleben und köstliche Fischspezialitäten genießen können.

In Wartha befindet sich auch das Biosphärenreservatszentrum „Haus der Tausend Teiche“ der Region. Hier erhält man zahlreiche Informationen zur Erkundung des Gebiets. Naturerlebnispfad, Seeadlerrundweg, Wildkräuterführung und viele weitere Themen stehen den Gästen zur Auswahl. Das Areal ist außerdem ein Eldorado für Fahrradfahrer. Ein Netz aus landschaftlich reizvollen Rad-und Wanderwegen führt zu vielen der 350 Teiche und lässt Raum für die individuelle Entdeckung der beeindruckenden biologischen Vielfalt. Unberührte Plätze laden zum Verweilen, idyllische Teiche zum Baden und die Ruhe des Reservats zum Erholen ein.

Im Biosphärendorf Wartha erfährt man im Schulmuseum, einem gut erhaltenen alten Schulgebäude aus dem Jahr 1889, viele Hintergründe zur Entwicklung des sorbischen Schulwesens. Schlendert man weiter durch den Ort, findet man im ehemaligen Rittergut Guttau die Fischereiausstellung, welche in einer detaillierten Dauerausstellung alles Wissenswerte über den heimischen Karpfen und die heimische Teichwirtschaft vermittelt. Der 50 ha große Olbasee mit einer als Flächendenkmal geschützten Insel, ist ideal für Badefreunde, Surfer und Segler.

Weitere Informationen zu unserem Ort finden Sie auf unserer Internetseite unter www.gemeinde-guttau.de.

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