Frohnau – Geschichte unterm Hammer

Das Hammerwerk gehört zu den letzten vier erhaltenen und wurde bereits 1907 zum ersten technischen Denkmal Sachsens ernannt. Es verfügt über eine original erhaltene Hammerwerkstechnik aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In beeindruckender Weise erleben Besucher bei einer Führung, wie sich hier mit Erfindergeist die Kraft des Wassers für die Betreibung des Werkes zu Nutze gemacht wurde. Denn die Hämmer werden über ein Wasserrad in Bewegung gesetzt. Ebenfalls erhalten blieb eine Blasebalganlage, die das Feuer in den Schmiedeöfen anheizte.

Um noch tiefer in die Geschichte der Region einzutauchen, lohnt sich eine Führung im Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln“. Mit der Stollenbahn gelangen die Teilnehmer dafür über 800 Meter tief in den Berg. Oberirdisch warten ebenfalls zahlreiche Erlebnisse. In der Heimatstube lassen sich Schnitzkünstler über die Schulter schauen. Wer möchte, kann bei einem der angebotenen Schnitzkurse dieses Kunsthandwerk selbst einmal ausprobieren.

Die 1400 Quadratmeter große Gartenbahnanlage bietet sowohl dem Eisenbahnfan als auch dem Pflanzenliebhaber eindrucksvolle Erlebnisse.

Rund um Frohnau lassen sich die Berge und Täler des oberen Erzgebirges erwandern. Gesäumt von liebevoll restaurierten Bergarbeiterhäusern führt der Weg aus dem Ort auf ein sehr gut beschildertes Wanderwegenetz. Vom Schreckenberg bietet sich Wanderern dabei ein atemberaubender Blick auf das Tal. Verschiedene Lehrpfade geben zusätzliche Informationen zur Historie der Region.

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